Irene Sturari

Beerdigung

Trauer<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-herrliberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>184</div><div class='bid' style='display:none;'>5</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>

Trauer

Abschied
"Auch ist im eigenen Tod keiner erfahren, und diese Unerfahrenheit macht den Menschen in seinen letzten Stunden unschuldiger, unbedingter und trotz aller Abwehr erwartungsvoll." (Erich Fried)

Der Tod tritt von aussen an uns heran. Wir sprechen nicht über unsere Erfahrung, sondern über eine, die wir am anderen erfahren. Rückt uns aber der Tod einst selbst auf den Leib, dann bleibt nur wenig Zeit zu reden.

Wo Tod ist, da ist kein Leben mehr. Wo Menschen nicht mehr zu sprechen vermögen, wo sie nicht mehr aus sich heraustreten können und vorzeigen können, was in ihnen steckt, da hat sich ihrer der Tod bemächtigt.
Leben ist Widerspruch und Werden über den Tod hinaus.

Wenn sich der Tod abzeichnet, kann es hilfreich sein, bereits in dieser Phase eine Pfarrperson zu kontaktieren, sogar dann, wenn der Glaube im Leben des sterbenden Menschen keine zentrale Rolle gespielt hat. Schreiben Sie uns ein Mail oder rufen Sie uns an.

Weshalb eine kirchliche Abdankung?
Angehörige und Freunde geleiten ihre Toten durch eine gottesdienstliche Handlung und befehlen sie im Gebet Gott an.
Zur kirchlichen Abschiedsfeier gehören die Verkündigung des Evangeliums, das Gebet, die Fürbitten, die Musik, die Stille, der Gemeindegesang und der Segen.

Die Predigt spricht vom Ernst des Todes und tröstet die Trauernden mit der Botschaft der Auferstehung. Sie gedenkt des verstorbenen Menschen und bezeugt dankbar, was Gott an ihm und durch ihn getan hat. Die Hoffnung wird auf Gott gesetzt, der Jesus von den Toten auferweckt hat und – so der christliche Glaube - auch uns von den Toten auferwecken wird.

Welcher Zusammenhang zwischen dem irdischen Leib und dem neuen Leben der Auferstehung besteht, übersteigt unsere Vorstellungen. Das Neue Testament redet hier von einer Verwandlung und Verklärung. Der Apostel Paulus vergleicht das Sterben mit dem Säen eines Samenkorns.

Was ist zu tun, wenn ein Todesfall eintritt?
Wenn ein Todesfall eintritt, bleibt zunächst fast keine Zeit zu begreifen, was geschehen ist. So vieles muss bedacht und organisiert werden.

Nehmen Sie die ärztliche Todesbescheinigung und das Familienbüchlein mit auf das » Bestattungsamt im Gemeindehaus. Dort wird mit Ihnen besprochen, was weiter zu tun ist.

Dort erfahren Sie auch, mit welcher Pfarrperson Sie sich in Verbindung setzen können. Mit ihr können Sie über die Wünsche für die Abdankungsfeier und über das reden, was Sie bewegt.

Meist kommen die schwierigen Tage erst nach der Abschiedsfeier. Wir begleiten Sie gerne ein Stück auf dem Weg in Ihrer Trauer.

Kontakt
Bereitgestellt: 17.05.2017     Besuche: 14 Monat 
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